Umgang mit Bankdokumenten

Ueberweisungsschein

In der heutigen Zeit werden Informationen häufig digital übermittelt. Deshalb werden auch regelmäßig Diskussionen zum Thema Sicherheit bei der Datenübermittlung geführt. Es ist immer wieder die Rede von Datenmissbrauch und das in den verschiedensten Bereichen. Probleme tauchen aber nicht nur bei der digitalen Datenübermittlung auf. Auch der Umgang mit Dokumenten in Papierform verläuft oft nicht reibungslos. Denn wichtige Daten und Dokumente richtig zu schützen ist gar nicht so einfach.

Viele Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen, damit sie den richtigen Umgang mit Dokumenten und Daten lernen. Schließlich gibt es hierfür auch viele Gesetze und Richtlinien, die beachtet werden müssen.

Wichtige Bankdokumente

Zum Beispiel sind Dokumente von Banken sehr sensibel und müssen besonders geschützt werden. Die Daten, die Banken an Kunden übermitteln, sind oft sehr wichtig und dürfen keinesfalls einem Dritten in die Hände fallen. Beim Umgang mit Bankdokumenten werden aber leider immer wieder Fehler gemacht. Und das seitens der Bankangestellten, aber auch oft von den Kunden selbst. Da die Bankdokumente auf dem Weg von der Bank bis zum Kunden einige Stationen durchlaufen, ist das Risiko für die Dokumentensicherheit dementsprechend hoch.

Das Problem liegt aber meistens eher auf der Seite der Kunden. Doch das bedeutet nicht, dass diese immer an der Sicherheitslücke allein schuld sind.

Umgang mit Bankdokumenten per Email

Immer wieder hört man von Betrugsfällen per Email (Phishing). Diverse Bankkunden werden scheinbar von ihrer Hausbank in einer Email dazu aufgefordert ihre Daten einzugeben. Dabei muss der Kunde in ein vorgesehenes Feld Kontonummer und Geheimzahl eingeben. Leider können viele Verbrecher bereits sehr echt aussehende Dokumente entwickeln. Diese lassen den Kunden tatsächlich annehmen, dass er von der echten Bank eine Nachricht per Email erhalten hat. Doch der Schein trügt. Die Betrüger kommen so an die hochsensiblen Daten der Bankkunden und können Geld abheben.

Auf diesen dreisten Trick fallen leider immer noch sehr viele Bankkunden rein. Doch die Banken versuchen in diesem Fall so viel Aufklärung wie möglich zu betreiben. Banken fordern ihre Kunden niemals per Email auf irgendwelche Daten einzugeben. Diese Information haben viele Banken an ihre Kunden weitergegeben. Diese Aufklärung hat bereits dazu geführt, dass die Zahl der Betrogenen gefallen ist.

Natürlich sind in solchen Betrugsfällen die Kunden oft zu leichtgläubig. Wer eine Email von der Bank erhält, sollte den Inhalt sorgfältig prüfen. Wer sich unsicher über den Inhalt der Email ist, sollte in jedem Fall mit seiner Bank telefonisch Kontakt aufnehmen. Bevor man auf die Email antwortet oder Daten eingibt, ist man immer gut beraten wenn man vorher mit der Bank alles abklärt. Wenn erst mal Daten gesendet wurden, ist es vielleicht schon zu spät. Hier muss man erwähnen, dass Banken in der Regel nie Daten per Email abrufen.

Umgang mit Bankdokumenten per Post

Doch nicht nur beim Datenaustausch per Email werden grobe Fehler gemacht. Viele Bankkunden gehen auch mit der normalen Post viel zu leichtsinnig um. Dokumente von Banken können zum Beispiel die Zugangsdaten zum Konto sein. Dabei schickt die Post in der Regel einen Brief, in dem sich nur die Pin-Nummer befindet. Alle anderen Dokumente sowie die Kontokarte zu dem passenden Konto werden separat geschickt. So soll vermieden werden, dass eine dritte Person in einem Brief gleich an alle Daten kommt.

Sichere Briefkastenanlagen

Viele Bankkunden machen aber bereits bei der Briefkastenanlage einen großen Fehler. Denn Briefkästen, die man nicht abschließen kann, stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Ein sicherer Briefkasten ist nur der, der abschließbar ist. Denn Betrüger, die stichprobenartig Briefkästen entleeren und dabei Bankdaten in die Hände bekommen, könnten diese missbrauchen. Daher ist ein sicherer Briefkasten beim richtigen Umgang mit Daten in jedem Fall empfehlenswert.

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